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Book-Release-Lesung von Sebastian Lehmann

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Am 23. März ab 20:30 Uhr liest Sebastian Lehmann, Mitveranstalter des Kreuzberg Slam und ein Viertel der Berliner Lesebühne "Lesedüne", aus seinem frisch veröffentlichten Buch "Sebastian - Oder: Das Leben ist nur ein Schluck aus der Flasche der Geschichte" im Monarch in Berlin Kreuzberg. Sebastian hat sich Überraschungsgäste eingeladen, die ihn bei der Vorstellung seines Buches unterstützen werden, und möchte im Anschluss an die Lesung auf der nachfolgenden Party mit Euch feiern.

Auf einen Blick:
Sebastian liest aus Sebastian
am Mittwoch, 23. März
im Monarch, Skalitzer Str. 134
Einlass: 20 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr
Eintritt: 3 Euro, die ggf. auf den Kauf eines Buchs angerechnet werden

Im Folgenden ein Auszug aus dem Pressetext des Verlags:
Mit dem Blick des ewig Unausgeschlafenen betrachtet Sebastian Pärchen-Klumpen beim Ohrläppchen-Knabbern, tröstet melancholische Navis und bekommt ungefragten Rat von Gott, dem Eisverkäufer. Alle werden wunderlich! Vielleicht ist es aber auch der Erzähler selbst, der wunderlich wird. Findet jedenfalls Sebastians Freund Sebastian, der auch so heißt, weil alle Anfang der 80er Jahre Geborenen Sebastian heißen. Beide sollten sie eigentlich demnächst mal erwachsen werden. Oder zumindest Erwachsenendarsteller. Aber vorher trinken sie lieber noch ein Biermischgetränk. Der böse Junge im Görlitzer Park durchschaut Sebastians Lebensmisere sofort, genau wie seine Eltern in der alten BRD, die ihm die Unterstützung streichen wollen. Denn wie alle echten Berliner ist Sebastian ja eigentlich: Born in the BRD.

Der Berliner Autor und Poetry-Slammer Sebastian Lehmann begibt sich in seinem Debütwerk in ein Grenzgebiet zwischen Scharfsinn und Narkolepsie, seine Wege und Irrwege führen ihn durch ein Kreuzberg zwischen Aufbruch und Abbruch, Realität und Filmkulisse. Die Straßenzüge kennen wir aus Sven Regeners „Herr Lehmann“, doch als Herr Lehmann in der Kreuzberger Markthalle die Wende vertrank, war der kleine Herr Lehmann sieben. Die großen Umbrüche sind Vergangenheit. Das Schreiben darüber auch. Statt Kunst machen wir heute Vorabendserien und sind flexibel, belastbar, innovativ, begeisterungsfähig, teamfähig und kreativ. Aber eigentlich würden wir nur gerne etwas länger schlafen.

 

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