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Der Slamming Poetry Blog

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    Sergej A. | 7. März 2010 - 21:57 | Anti Slam

    Der Anti-Slam in der SFE

    Nun schreibe ich erneut über ein erstes Mal. Es entwickelt sich ein Fetisch. Diesmal hat der Anti-Slam in der Schule für Erwachsenenbildung mir zugezwinkert – es war Valentinstag, ich war alleine und willig. Anti Slam? Die Regeln sind simpel und daher schnell erklärt: es gelten die selben Richtlinien wie bei den „normalen“ Slams, nur diesmal gewinnt der schlechteste Text! So hört man eher peinliche Versprecher, nervige Pausen und tiefschwarze Blackouts, anstatt der üblichen Stilmittel eines Textes – wie gesagt: je schlechter, desto besser.

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    Katrin Rösler | 20. Februar 2010 - 12:51 | Dead or Alive, Tot oder Lebendig

    Der Dead or Alive-Slam an der Berliner Schaubühne

    Dead or Alive, Tot oder Lebendig – der Januar bescherte Berlin gleich zwei Veranstaltungen, die ein und dieselbe Frage stellten: Können sich Poetry Slam und klassische Dichtung miteinander messen? Sowohl im Deutschen Theater als auch an der Schaubühne ging man dieser Frage auf den Grund, und Slammin' Poetry war beide Male vor Ort mit dabei, um die Antwort zu erfahren. In Teil 2 berichtet Katrin Rösler über das erneute Aufeinandertreffen von Gestern und Heute.

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    Sträter | 14. Februar 2010 - 23:47 | Berichte aus dem Hinterland, Sträter, Über den Tellerrand

    Sträter in Berlin, Teil 2

    Etwas wirsch von der Fritz Nacht der Talente taumelte ich dann durch Berlin. Was Ihr nicht alles habt: Second-Hand-Boutiquen, in denen ein Mantel von 1990 teurer ist als ein Neuer, und das mit der Begründung, er wäre alt. »Und was noch?«, fragte ich, die Arme verschränkt, die Augenbrauen 20 Zentimeter unterhalb der Neonröhre. »Und«, klärte der Verkäufer mich unwissenden Wicht auf, »er ist GETRAGEN.« Schlagende Logik. Das sah ich ein. Das mit den 75 Euro nicht so.

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    Sascha Delitzscher | 7. Februar 2010 - 18:59 | Dead or Alive, Tot oder Lebendig

    Der Tot oder Lebendig Slam im Deutschen Theater

    Dead or Alive, Tot oder Lebendig – der Januar bescherte Berlin gleich zwei Veranstaltungen, die ein und dieselbe Frage stellten: Können sich Poetry Slam und klassische Dichtung miteinander messen? Sowohl im Deutschen Theater als auch an der Schaubühne ging man dieser Frage auf den Grund, und Slammin' Poetry war beide Male vor Ort mit dabei, um die Antwort zu erfahren. In Teil 1 berichtet Sascha Delitzscher über das erste Aufeinandertreffen von Gestern und Heute.

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    Matthias Niklas | 31. Januar 2010 - 18:56 | Daniel Hoth, Interview, Slampoeten im Interview

    Daniel Hoth ist 2009 eine der großen Überraschungen in der Berliner Slamszene gewesen. Der 25 Jahre alte Poet slammt erst seit etwas mehr als einem Jahr, hat aber innerhalb Berlins bereits eine beachtliche Zahl an Auftritten und Erfolgen für sich verzeichnen können. In seinen nahezu klassisch anmutenden Texten scheut Daniel auch vor persönlichen Themen nicht zurück, eher im Gegenteil: Er stellt sich ihnen, nimmt sie fast schon schmerzhaft ehrlich unter die Lupe und kleidet sie in hoffnungsvolle, melancholische Lyrik. Slammin' Poetry hat sich mit dem jungen, unkomplizierten Slammer getroffen.

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    Sträter | 24. Januar 2010 - 18:31 | Berichte aus dem Hinterland, Sträter, Über den Tellerrand

    Sträter in Berlin, Teil 1

    Wenn man im Ruhrgebiet auf Slams geht, also als Performing-Artist-Poet Wasauchimmer, bleibt es überschaubar, zumindest meistens. Du kennst die Gesichter, lächelst in sie hinein, kippst in dein eigenes ein Bier und dann geht’s los. Das Verhältnis Slammer-Zuschauer beträgt meistens so eins zu zehn, manchmal wird es voller, man kennt das. Schöne Bühnen haben wir hier, Herrschaften. Besonders sexy: Die Heldenbar in Essen, Jules Papp in Krefeld, der legendäre Freibeuter zu Bochum oder mein geliebtes Subrosa im Dortmunder Hafen. Berlin ist ein anderes Kaliber. November 2009.

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    Ulrike Schuster | 17. Januar 2010 - 15:23 | Agrar Berlin, Allen Earnstyzz, Berliner Stadtmeisterschaften, Julian Heun, Julius Fischer

    "Einmarsch der Killerpoeten"

    Traditionell gegen Ende des Jahres steht für den geneigten Slambesucher noch einmal ein spektakuläres Highlight auf dem Programm: die Berliner Stadtmeisterschaften in der Volksbühne. Die strahlenden Sieger der großen Berliner Slams treten gegeneinander an. Adrenalinstöße und Applausattacken, gar Freudentränen sind da natürlich vorprogrammiert! Für mich war es die erste Stadtmeisterschaft. Und schon für das äußerst smarte Moderatorenteam Mark-Uwe Kling und Kolja Reichert hat sich die Anreise gelohnt. Locker leicht sensibilisieren sie das sehr zahlreich erschienene und zu einem überraschend großen Teil slamfremde Publikum für das bevorstehende Wortgefecht.

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    Matthias Niklas | 11. Januar 2010 - 11:47 | Bastardslam, Bleu Brode, Marque Hübscher, Sex Poetry, Till Reiners

    Passend zur Geburt von Jesus geht es in der Dezemberausgabe des Bastardslam im Festsaal Kreuzberg traditionell um Sex. Oder, um es mit dem Moderator und Veranstalter Wolf Hogekamp zu sagen, um „Sex, Liebe, Beziehungen, Partnerschaft, Zärtlichkeit“ und all die anderen Dinge, für die es in der Bravo meiner Kindheit Doktor Sommer gab. Der Festsaal füllte sich am 18. Dezember bei weitem besser, als angesichts der abgrundtiefen Außentemperatur zu erwarten gewesen wäre. Special Guests gab es zwar keine an diesem Abend, aber die Veranstaltung machte mit zwölf Slammerinnen und Slammer ihre Aufwartung – das Programm war dementsprechend sowohl abwechslungsreich wie ausgiebig.

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    Lars Beißert | 31. Dezember 2009 - 19:50 | Anke Fuchs, Daniel Hoth, Jan Koch, Michael Feindler, Philipp Scharrenberg, Sträter, Theresa Hahl, Top7

    In wenigen Stunden beginnt das neue Jahr. Höchste Zeit also meine persönliche Top7 der Poetry Slam Texte des ausklingenden Jahres zu küren. Im November 2008 während einer mehrwöchigen Slam Abstinenz entstanden, möchte ich diesen Rückblick also für die vergangenen zwölf Monate fortsetzen und damit eine Tradition beginnen. Die Entscheidungen für meine Top7 aus 2008 standen unter dem Eindruck des Neuen, hatte ich doch erst Anfang des Jahres meinen ersten Poetry Slam besucht. Die ausgewählten Texte überzeugten mich deshalb in erster Linie durch ihre Intensität – in lustiger, lyrischer, emotionaler Hinsicht und/oder in Bezug auf ihre Intention - und die Poeten waren allesamt gestandene Slam Profis. Nachdem ich in 2009 ungefähr fünfzig Poetry Slams im Raum Berlin besucht habe, ist die Zusammensetzung meiner diesjährigen Top7 etwas gemischter.

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    Sergej A. | 20. Dezember 2009 - 17:04 | Immer der Nase nach, Releases, Sulaiman Masomi

    „Die Aufnahmen sind roh und dreckig wie seine Vortragsweise, außerdem sieht er nicht ein, das er dem Verlag gute Aufnahmen geben soll. An dieser Stelle will Sulaiman zum Ausdruck bringen, dass er sowohl diese CD hasst als auch jeden, der sie kauft.“ Mit diesen Worten wendet sich das Booklet der im Juni 2009 erschienenen CD von Sulaiman Masomi an den Hörer,  bevor die darauf enthaltenen vierzehn Titel namentlich vorgestellt werden.

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