Es war mal wieder soweit: Der Festsaal Kreuzberg öffnete seine Pforten für den Bastardslam. Leider sind ja zu Zeiten von Fußballweltmeisterschaften die Poetry Slams nicht so gut besucht wie man es sich wünscht, aber es reichte zum Glück, um den Saal zu füllen. Wer aus Depression um das verlorene Spiel Deutschlands am selben Tag, wegen der Fußball-Übertragung auf der Leinwand im Hof des Festsaals oder aus beliebigen anderen Gründen nicht den Weg bis hinein ins Zentrum des Dichterwettbewerbs schaffte, verpasste einen Abend mit sehr vielfältigen Texten und einem unglaublich begeisterungsfähigen Publikum.